Geschichte des Hauses

Das 1876 im Stil der Neorenaisssance erbaute Gebäude wurde vom Gewerbeverein Spaichingen-Heuberg zusammen mit der Handwerkerbank finanziert. Ziel war es, die Gewerbetreibenden einerseits und die Auszubildenden andererseits auf den technisch, ästhetisch und wirtschaftlich neuesten Stand zu bringen, um damit die Entwicklung des Gewerbes voran zu bringen.

Vorbild war das Gewerbemuseum in Stuttgart. Da man sich finanziell übernommen hatte, kaufte die Stadt 1918 das Gebäude und nutzte es fortan für schulische und andere öffentliche Zwecke. Als man Ende der 1980er Jahre das Gewerbemuseum wegen neuer Schulgebäude nicht mehr benötigte und der Spaichinger Heimatverein auf der Suche nach einem passenden Gebäude zur Unterbringung des geplanten Museums war, beschloß die Stadt, das denkmalgeschützte Gebäude zu renovieren, zu restaurieren und als Museum einzurichten.

Viele Jahre hatte der 1983 gegründete Spaichinger Heimatverein das Museum geplant und vorbereitet und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachkräften eingerichtet.

Am 5. September 1991 konnte das Gewerbemuseum schließlich der Öffentlichkeit übergeben werden.


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