Stadtnachricht

Friedhofsverwaltung bietet künftig neue Bestattungsformen


Auf die Initiative von Herrn Diakon Dr. Paulus hat sich der Gemeinderat in zwei Sitzungen mit der Frage beschäftigt, ob die derzeit angebotenen Bestattungsformen ausreichend sind. „In Zeiten, in denen sich immer weniger Familienangehörige um die Grabpflege kümmern können und in denen immer mehr Urnenbestattungen stattfinden, ist es gut und notwendig, über weitere Bestattungsformen nachzudenken“, so der Bürgermeister. „Hierbei hat Herr Paulus wahrlich Pionierarbeit geleistet und sich umfassend darüber informiert, welche Möglichkeiten in anderen Gemeinden, auch in anderen Bundesländern angeboten werden“ so Schuhmacher weiter.

Folgende Bestattungsformen werden künftig unseren Friedhof bereichern:

Es werden neben der Urnenwand, Urnenbestattungen in Urnengemeinschaftsgräbern angeboten. Hierbei wird ein Grab, welches nach Ablauf der Ruhezeit aufgegeben wird, beibehalten, der Grabstein aufgearbeitet und für eine Bestattung von bis zu 12 Urnen vorgesehen. Auf dem Grabstein werden dann Schilder mit dem Namen der Verstorbenen aufgebracht. Daneben entsteht künftig ein sogenannter “Urnenhain“, bei dem eine dafür ausgesuchte Grundstücksfläche innerhalb des Friedhofes mehrere Röhren in den Boden eingebracht werden, in denen jeweils drei Urnen bestattet werden können. Das Grabfeld wird gärtnerisch gestaltet und jede Grabröhre wird oberirdisch mit einer Stein- oder Metallstele versehen, auf der die Namen der Verstorbenen aufgebracht werden. Auf Wunsch der Hinterbliebenen kann auch eine andere Stelenart gewählt werden, soweit hierdurch nicht das Gesamtbild des Hains negativ beeinträchtigt wird. Die Grabröhren können auch als Familiengrab erworben werden.

Urnenwand im Friedhof

Urnenwand 4. Bauabschnitt
Redakteur / Urheber
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Bürgermeister Schuhmacher